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Abschied von Pfr. Engelmann am 21.11.

Abschied von Pfr. Engelmann am 21.11.
Abschied von Pfr. Engelmann am 21.11.
© Bild: Wunibald Wörle In: Pfarrbriefservice.de

Pfr. Marc Stenger ist erkrankt - Wie geht es weiter?

Seit dem 14. Oktober ist Pfr. Stenger erkrankt, mittlerweile auf dem Weg der Genesung.

Für die Zeit seiner Erkrankung übernimmt Pfr. Bartenheier, der bis Oktober noch Pfarrer in Montabaur war, die Vertretung als "Pfarrverwalter".

Die übrigen Mitglieder des Pastoralteams sind weiterhin für alle Belange der Seelsorge und Pastoral zuständig und ansprechbar.

Auch die Arbeit der vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter(inn)en läuft wie gewohnt weiter.

Ansprechpersonen für die Erstkommunionvorbereitung sind P. Jaison und P. Joshy,

Koordinatorin für die Beerdigungsdienste ist Pastoralreferentin Verena Ley.

Wir wünschen Pfr. Stenger alles Gute und eine baldige Genesung.

© Engelmann

Liebe Schwestern und Brüder in der Pfarrei St. Laurentius,

 

fünf Jahre durfte ich bei Ihnen meinen priesterlichen Dienst tun – zunächst als Kaplan und dann als Kooperator der Pfarrei. Nun heißt es für mich Abschied vom Westerwald nehmen und an anderem Ort eine neue Aufgabe beginnen: Zum ersten Advent dieses Jahres hat mich unser Herr Bischof zum neuen Pfarrer der Pfarrei Heilig Geist im Goldenen Grund und an der Lahn ernannt.

 

Weil ich wirklich gerne in unserer großen (und zuweilen turbulenten) Pfarrei bin und im Westerwald schon ein Stück heimisch geworden bin, fällt das Weggehen nicht leicht. Gleichzeitig nehme ich die neue Aufgabe und Herausforderung aber gerne und zuversichtlich an – denn bisher hat der Herr es immer gut mit mir gemeint, wohin ich gesendet wurde.

 

Es sind viele schöne und prägende Momente, Begegnungen und Feiern mit Ihnen und Euch, die mir in den Sinn kommen, wenn ich an die vergangenen fünf Jahre denke. Daher möchte ich allen ein herzliches Vergelt`s Gott zurufen! Danke für den gemeinsamen Glaubensweg und danke für das mittragende Gebet meines Dienstes. Danke an die große Schar der ehrenamtlich und hauptamtlich engagierten Frauen und Männer, die unseren Kirchorten und der ganzen Pfarrei ein konkretes Gesicht und Leben geben. Und danke auch für das Ertragen meiner Unzulänglichen und Eigenheiten, die ich zugemutet habe. Ich weiß, dass ich sicherlich nicht jeder Erwartung gerecht geworden bin bzw. es nicht konnte – und in der Ausübung meines Dienstes Fehler gemacht habe. Hier bitte ich aufrichtig um Vergebung! Danke, dass ich als Mensch und Priester bei Ihnen weiter reifen und lernen durfte und mich nun durch Sie gut vorbereitet fühle für meine neue Aufgabe als Pfarrer einer Pfarrei!

 

Zählen kann ich nicht, wie oft ich am Ende der Heiligen Messen, bei der Spendung der Sakramente, bei Hauskommunionen oder Einzelbegegnungen den Segen gespendet habe. Gottes schützendes und führendes Weggeleit anderen Menschen im Segen zuzusagen, ist eine der schönsten Aufgaben des Priesters – denn buchstäblich Alles ist an Gottes Segen gelegen, in Zeiten des Lichtes und der Freude wie in Stunden der Dunkelheit und der Schwere! Weil wir selbst von Gott zuerst als seine Kinder gesegnet sind, können und sollen wir für unsere Nächsten und unsere oft so heil- und orientierungslose Welt zu einem wunderbaren Segen werden, der die Kraft der Erneuerung und Veränderung in sich trägt. Jesus Christus sendet uns als seine Botinnen und Boten aus, damit wir davon erzählen und durch unser Leben Zeugnis geben, dass wir durch die rettende Begegnung mit unserem Herrn gesegnet sind. Nehmen wir uns – auch von verschiedenen Orten aus – weiterhin gegenseitig in den Segen Gottes mit hinein.

 

Mit der Bitte um Ihr Gebet segne und behüte Sie und Euch alle der allmächtige Gott + der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.

 

Ihr dankbarer Pfr. Jan Gerrit Engelmann

 

 

 

 

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